Informationen und Hilfe bei Legasthenie, Dyskalkulie, Aufmerksamkeit ...

Was bedeutet Legasthenie

Bei Legasthenie handelt es sich um eine genetische Veranlagung, die dazu führt, dass Sinneswahrnehmungen anders ausgeprägt sind. Legasthene Menschen haben eine besondere Informationsverarbeitung und nehmen anders wahr als Menschen ohne Legasthenie. Legasthene Menschen sind intelligent, und können Leistungen erbringen, an die andere nur schwer herankommen können.

Jedoch kommt es zu Schwierigkeiten im Umgang mit Symbolen wie Zahlen und Buchstaben. Ein legasthenes Kind ist deutlich unaufmerksamer wenn es sich mit Symbolen befasst, als beispielsweise beim Spielen, wo es sich länger auf eine bestimmte Tätigkeit konzentrieren kann.

Aus diesem Grund ist eine spezielle Förderung notwendig. Für eine solche fehlt jedoch im österreichischen Schulsystem meist die Zeit und somit wird die Art und Weise, wie Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen) gelehrt werden, den Ansprüchen legasthener Menschen nicht gerecht.

Je früher eine Legasthenie entdeckt wird, desto besser. Durch eine individuelle Förderung wird das legasthene Kind dabei unterstützt, seine Talente zu nutzen und seine Schwächen bestmöglich zu kompensieren.

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Anzeichen für Legasthenie

  • Hat Ihr Kind Startschwierigkeiten beim Vorlesen, liest es stockend von Wort zu Wort?
  • Hat Ihr Kind wenig Freude am Lesen, liest es langsam und nicht gerne laut vor?
  • Vertauscht Ihr Kind Wörter im Satz oder Buchstaben in den Wörtern?
  • Kann Ihr Kind das Gelesene nicht wiedergeben?
  • Macht Ihr Kind häufig Fehler beim Schreiben oder beim Abschreiben von Texten?
  • Verdreht Ihr Kind Buchstaben im Wort (z.B. b/d, p/q, u/n)?
  • Macht Ihr Kind Reihenfolgefehler (z.B. die/dei)?
  • Lässt Ihr Kind Buchstaben aus oder fügt es falsche Buchstaben ein?
  • Finden sich in den Aufsätzen viele Dehnungsfehler (ir/ihr) und Fehler in der Groß- und Kleinschreibung?
  • Verwechselt Ihr Kind d/t, g/k oder v/f?
  • Kann Ihr Kind nicht lange still sitzen oder sich lange auf eine Sache konzentrieren?
  • Will Ihr Kind morgens nicht zur Schule gehen und klagt es z.B. über Kopf- oder Bauchschmerzen?
  • Gibt es bei den Hausübungen oder beim Lernen mit Ihrem Kind häufig Konflikte?
  • Lernt Ihr Kind viel, trotzdem stellen sich keine entsprechenden Lernerfolge ein?

Achtung! Nicht jedes dieser Anzeichen weist zweifelsfrei auf eine Legasthenie hin. Genauso wenig schließt das Nichtvorhandensein der oben genannten Merkmale eine Legasthenie aus. Sollten Sie sich diesbezüglich Sorgen machen oder Probleme in der Schule vorhanden sein, ist eine Abklärung in jedem Fall zu empfehlen.

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Legasthenietraining Dyskalkulietraining

Das Training findet im Einzelsetting oder in der Kleinstgruppe statt, damit Ihr Kind gezielt gefördert wird und seine individuellen Bedürfnisse erfüllt werden können.

Im Vordergrund jeder Trainingseinheit stehen die Steigerung der Aufmerksamkeit, das Trainieren der betroffenen Sinneswahrnehmungen sowie die Verbesserung im Symptombereich (Lesen und Schreiben).

Dabei kommen Lernspiele, verschiedenste Materialien sowie auch pädagogische Arbeitsblätter zum Einsatz. Zudem wird regelmäßig am Computer gearbeitet, da speziell legasthene Kinder sehr viel Spaß daran haben.

Die Trainingseinheiten dauern 50 Minuten und sollten – wenn möglich – einmal wöchentlich stattfinden.
Es hat sich bewährt, wenn auch zu Hause 10-15 Minuten pro Tag geübt wird. Dafür stellen wir Ihnen selbstverständlich Arbeitsblätter sowie auch Anregungen für wahrnehmungsfördernde Spiele zur Verfügung.
Die Gesamtdauer des Trainings ist im Vorhinein sehr schwer zu ermessen, jedoch sollte man mit mindestens ein bis zwei Jahren rechnen, um dauerhafte Verbesserungen zu erzielen.

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Was bedeutet Dyskalkulie

Als Dyskalkulie (Rechenschwäche) bezeichnet man Schwierigkeiten der Kinder im Umgang mit Zahlen, Zahlenräumen und Grundrechenoperationen.

Wenn man beim Kind eine zeitweise Unaufmerksamkeit bemerkt, während es mit Zahlen umgeht, geht man grundsätzlich von einer biogenetisch bedingten Dyskalkulie aus. Das Kind weist anders ausgeprägte Sinneswahrnehmungen auf und führt Rechenoperationen fehlerhaft durch. Diese Rechenprobleme gehen nicht mit mangelnder Intelligenz der Kinder einher.

Je früher eine Dyskalkulie entdeckt wird, desto besser. Durch eine individuelle Förderung wird das Kind dabei unterstützt, seine Talente zu nutzen und seine Schwächen bestmöglich zu kompensieren.

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Anzeichen für Dyskalkulie

  • Fehlt Ihrem Kind die Verbindung zwischen Zahlbegriff und Menge?
  • Ihr Kind rechnet nicht, sondern zählt einzeln dazu, meistens unter Zuhilfenahme der Finger?
  • Das Erkennen der Rechensymbole fällt Ihrem Kind schwer?
  • Hat Ihr Kind ein unzureichendes räumliches und /oder zeitliches Vorstellungsvermögen?
  • Ihr Kind hat große Schwierigkeiten beim Kopfrechnen und beim Erlernen des Einmaleins?
  • Vertauscht Ihr Kind die Ziffern (62 statt 26)?
  • Das Zählen und Rückwärtszählen gelingt Ihrem Kind nicht?
  • Das Erlernen der Uhrzeit bereitet Ihrem Kind große Schwierigkeiten?
  • Das Überschreiten des Zehners und/oder Hunderters ist für Ihr Kind ein Problem?
  • Kann Ihr Kind nicht lange still sitzen oder sich lange auf eine Sache konzentrieren?
  • Gibt es bei den Hausübungen oder beim Lernen mit Ihrem Kind häufig Konflikte?
  • Lernt Ihr Kind viel, trotzdem stellen sich keine entsprechenden Lernerfolge ein?

Achtung! Nicht jedes dieser Anzeichen weist zweifelsfrei auf eine Dyskalkulie hin. Genauso wenig schließt das Nichtvorhandensein der oben genannten Merkmale eine Dyskalkulie aus. Sollten Sie sich diesbezüglich Sorgen machen oder Probleme in der Schule vorhanden sein, ist eine Abklärung in jedem Fall zu empfehlen.

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Aufmerksamkeits- Konzentrationsschwierigkeiten

In der Schule und im Alltag lernen Kinder täglich Neues. Oft werden sie aufgefordert, sich zu konzentrieren. Doch was heißt dies überhaupt und wie übt man, sich zu konzentrieren?

Ein Kind hat Konzentrationsschwierigkeiten, wenn es ihm schwer fällt, seine Aufmerksamkeit der Situation entsprechend zu steuern, also

  • sich einer Sache gezielt zuzuwenden,
  • dabei zu bleiben,
  • unwichtiges auszublenden und
  • die Aufgabe in angemessener Zeit zu beenden.

aufmerksam

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Aufmerksamkeitstraining nach Lauth & Schlottke

Besonders profitieren Kinder die:

  • sich leicht ablenken lassen,
  • wenig Ausdauer und Motivation haben,
  • noch nicht selbständig arbeiten können,
  • sich wenig zutrauen,
  • sehr viel Zuwendung brauchen
  • Defizite in einem oder mehreren Bereichen haben (Wahrnehmung, Sprache, Konzentration, Motorik, Motivation,…),
  • schlecht mit Misserfolg umgehen können,
  • schulmüde sind
  • mit diagnostizierter Aufmerksamkeitsstörung (ADHS/ADS).
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